Eine bundesweite Reise mit Schülern und Gerald Hüther hat Margret Rasfeld im Januar absolviert. Sie startete in Prenzlau und setzte sich über Bielefeld, Osnabrück, Aachen und Dortmund nach Bayern und Baden-Württemberg fort. Die Hallen waren jedesmal voll besetzt, Hunderte Menschen bezahlten teilweise Eintritt dafür, Hinweise auf einen Ausweg aus der Schulkrise zu bekommen. Initiatoren der roadshow waren Schule im Aufbruch und die Bildungsstifter.
Gerald Hüther hat in einem Beitrag für die Welt am Sonntag geschrieben, dass “die Zeit überreif ist für einen Wandel. Und genau das war unser Ziel: den Anstoß zum Aufbau lokaler Bündnisse zu geben. Es ist ein Versuch, einen Kulturwandel in unseren Schulen von ‘unten’ in Gang zu setzen.”
Das ZDF berichtete in den Nachrichten am Samstag, den 2. Februar mit einem Beitrag über die Roadshow “Lernlust statt Schulfrust”. Der Beitrag in der heute-Sendung hier (Roadshow-ab Minute 11’38”)
Über die Reise hat die Presse munter berichtet. In Bielefeld wollten “rund 700 Besucher im Audimax wissen, was in deutschen Schulen besser werden kann.” (Neue Westfälische). Am Start der Reise, in Prenzlau, “hörten sich in der Uckerseehalle die provokanten Thesen des Göttinger Hirnforschers Gerald Hüther an.” (Märkische Oderzeitung) Die taz beschrieb, wie die Schüler der Evangelischen Gemeinschaftsschule 600 Zuhörer in Aachen schockten – indem sie Lob hören wollten. Die mitreisenden Schüler gaben im Blog der Roadshow Interviews.